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Montageanleitung




1. Montage
Die Rohrenden müssen gerade abgeschnitten und die scharfen Kanten entfernt werden.
Die Rohroberfläche muss sauber und glatt sein. Bitte beachten Sie, dass im Bereich der
Dichtlippen keine Verunreinigungen oder losen Teile auf dem Rohr liegen. Es dürfen keine Beulen
im Bereich der Dichtlippen vorhanden sein.
Die Ausrichtung der Rohrenden muss sich im Toleranzbereich der Kupplungen befinden.
Markieren Sie die Rohrenden mit der halben Kupplungsbreite. Dies stellt sicher, dass die
Kupplungen, nach der Montage, mittig über den Rohrenden sitzen.
Bitte überprüfen Sie, dass Sie die richtige Kupplung montieren und, falls ein Vakuum-Ring
gefordert ist, dieser auch in der Kupplung vorhanden ist.
Entnehmen Sie die Kupplung erst aus der Verpackung, wenn Sie diese einbauen.
Bauen Sie die Kupplung niemals auseinander.
Lassen Sie die Kupplungen nicht fallen.
Schieben Sie die Kupplungen über ein Rohrende. Positionieren Sie das andere Rohr und schieben
Sie die Kupplung bis zur Makierung darüber. Sie sehen nun auf beiden Rohren die Markierung und
stellen damit sicher, dass die Kupplung mittig angebracht ist.
Spannen Sie die Schrauben vor, bis der Ankerring beginnt in die Rohroberfläche einzugreifen.
Zu diesem Zeitpunkt darf die Kupplung nicht mehr gedreht werden.
Ziehen Sie die Schrauben bitte gleichmäßig mit einem Drehmomentschlüssel an.
Die einzuhaltende Werte sind auf der Kupplung zu entnehmen. Stellen Sie sicher,
dass das Drehmoment bei beiden Schrauben erreicht ist.
Das angegebene Drehmoment darf nicht überschritten werden.
Wenn das Drehmoment einmal erreicht ist darf die Kupplung nicht noch einmal nachgezogen
werden, da die Kupplung sich noch nach etwa einer halben Stunde setzt.
Das Drehmoment ist für diesen Fall ausgelegt.
2. Demontage
Schützen Sie sich und alle in der Nähe befindlichen Ausrüstungsgegenstände vor evtl.
herausspritzenden Flüssigkeiten.
Stellen Sie sicher, dass sich die Leitung nicht mehr unter Druck befindet.
Entleeren Sie die Leitung vollständig.
Stellen Sie sicher, dass die Rohrenden nicht von der Kupplung gestützt oder getragen werden.
Lösen Sie die Schrauben gleichmäßig, ohne sie jedoch komplett herauszudrehen.
Die Axilock Kupplung darf nicht gedreht werden, solange die Ankerringe noch in das Rohr
eingreifen.
Lösen Sie falls nötig die Ankerringe durch vorsichtiges Klopfen oder Auf- und Abwärtsbewegen
der Kupplung.
Schieben Sie nun die Kupplung vom Rohr.
Säubern Sie die Kupplung und die Rohrenden und überprüfen Sie den Zustand der Dichtung,
bevor Sie die Kupplung wieder einbauen.
3. Aufkleber-Beschreibung
Abb. 1/2
Nummer | Beschreibung |
|---|---|
1 | Produktionsnummer |
2 | Materialgüte |
3 | Dichtungs-Werkstoff |
4 | Rohr-Aussendurchmesser |
5 | Rohr-Material* |
6 | Betriebsdruck |
7 | Anzugs-Drehmoment der Schrauben |
8 | Max. Rohrspalt |
(*)
St. = C-Stahl
StSt = Edelstahl
CuNi = Kupfer-Nickel
4. Einzuhaltende Drehmomente
Bei allen Kupplungen steht das Anzugs-Drehmoment der Verschlußschrauben auf dem Aufkleber.
Die Drehmomente sind für Rohre gem. DIN Standard ausgelegt und sind den Wandstärken der
Rohre und deren Härtegrad ggf. anzupassen.
4.1. Kupplungstyp: Axilock-S
Rohr AD (in mm) | Drehmoment (NM) |
|---|---|
21,3 | 8 |
26,9 | 8 |
28,0 | 8 |
30,0 | 8 |
33,7 | 8 |
35,0 | 8 |
38,0 | 15 |
42,4 | 15 |
44,5 | 15 |
48,3 | 15 |
54,0 | 15 |
57,0 | 15 |
60,3 | 15 |
63,0 | 15 |
67,0 | 15 |
70,0 | 15 |
73,0 | 15 |
76,1 | 20 |
82,5 | 20 |
84,0 | 20 |
88,9 | 20 |
98,0 | 25 |
101,6 | 25 |
104,0 | 25 |
108,0 | 25 |
110,0 | 25 |
114,3 | 30 |
118,0 | 30 |
127,0 | 30 |
129,0 | 30 |
133,0 | 35 |
139,7 | 35 |
141,3 | 35 |
144,0 | 35 |
4.2. Kupplungstyp: Axilock
Rohr AD (in mm) | Drehmoment (NM) |
|---|---|
141,3 | 65 |
144,0 | 65 |
154,0 | 65 |
159,0 | 85 |
165,0 | 85 |
168,3 | 85 |
170,0 | 85 |
193,7 | 90 |
219,1 | 100 |
222,0 | 100 |
244,5 | 100 |
267,0 | 100 |
273,0 | 110 |
323,9 | 110 |
326,0 | 110 |
355,6 | 120 |
378,0 | 120 |
406,4 | 140 |
4.3. Kupplungstyp: Axilock-FP
Rohr AD (in mm) | Drehmoment Stahl (NM) | Drehmoment CuNi (NM) |
|---|---|---|
21,3 | 8 | 8 |
26,9 | 8 | 8 |
28,0 | 8 | 8 |
30,0 | 8 | 8 |
33,7 | 8 | 8 |
35,0 | 8 | 8 |
38,0 | 15 | 10 |
42,4 | 15 | 10 |
44,5 | 15 | 10 |
48,3 | 15 | 10 |
54,0 | 15 | 10 |
57,0 | 15 | 10 |
60,3 | 20 | 20 |
63,0 | 20 | 20 |
67,0 | 20 | 20 |
70,0 | 20 | 20 |
73,0 | 20 | 20 |
76,1 | 30 | 25 |
82,5 | 30 | 25 |
84,0 | 30 | 25 |
88,9 | 30 | 25 |
98,0 | 30 | 25 |
101,6 | 45 | 30 |
104,0 | 45 | 30 |
108,0 | 45 | 30 |
110,0 | 45 | 30 |
114,3 | 45 | 30 |
118,0 | 45 | 30 |
127,0 | 45 | 30 |
129,0 | 65 | 30 |
133,0 | 65 | 35 |
139,7 | 65 | 35 |
141,3 | 65 | 35 |
144,0 | 65 | 35 |
154,0 | 65 | 35 |
159,0 | 85 | 35 |
165,0 | 85 | 35 |
168,3 | 85 | 35 |
170,0 | 85 | 35 |
193,7 | 90 | 50 |
219,1 | 100 | 50 |
5. Elektrizitätsleiter
Abb. 1/3
Bei der Axilock Rohrkupplungen erfolgt die Erdung durch die Ankerringe, die mit dem Gehäuse
verbunden sind.
In der Axiflex Rohrkupplung wird ein Blechstreifen (optional, bitte im Bedarfsfall angeben) hinter
die Dichtung gelegt und mit dem Gehäuse verbunden.
6. Schock, Vibration, Wasserschlag
Abb. 1/4
Durch die Konstruktion der Dichtung dämpfen die Teekay Kupplungen Geräusche, Vibrationen und
Wasserschläge. Auch Schock-Anforderungen gem. Militärstandard werden erfüllt.
Beim Einsatz der Teekay Axiflex Kupplungen, wo übermäßige Vibrationen in der Leitung auftreten
können, wird eine Kupplung mit Mittelsteg empfohlen, um ein Wandern der Kupplung zu verhindern.
Bei oberirdischen Anwendungen kann es vorkommen, dass die Kupplung unter Einfluss von starker
Vibration oder Längenveränderungen anfängt auf dem Rohr zu wandern. Die Axiflex Kupplung kann
mit einem, in das Gummi eingearbeiteten, Mittelsteg geliefert werden, um dies zu verhindern.


